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Museum Kloster Banz

Kasdawas-Geschichte | Die vergessliche Mumie

Kloster Banz
96231 Bad Staffelstein

Telefon:
Fax:
Email:
Homepage:

09573/337744

keine
keine

Öffnungszeiten:

MĂ€rz und November:
Di.-So. von 10.00-16.00 Uhr

April bis Oktober:
Di.-So. von 10.00-17.00 Uhr

Beschreibung:

„Petrefakten“ sind ein heute nicht mehr gebrĂ€uchlicher Begriff fĂŒr Versteinerungen, auch Fossilien genannt. Die Beibehaltung dieser altertĂŒmlich anmutenden Namensgebung geht auf die lange Geschichte der Sammlung zurĂŒck, die als „Petrefaktensammlung“ von dem Pfarrer Augustin Geyer (1774-1837) und dem Juristen Carl Theodori (1788-1857) zusammengetragen und 1829 gestiftet wurde. In dieser Sammlung befinden sich Versteinerungen, Fossilien und Funde aus der Gegend um Kloster Banz, darunter das berĂŒhmteste AusstellungsstĂŒck, der knapp 2,10 m lange SchĂ€del eines Ichtyosaurus, der am Fuß des Banzer Berges gefunden wurde und der grĂ¶ĂŸte SchĂ€del eines Fischsauriers ist, der bislang in Europa gefunden wurde. DarĂŒber hinaus wird anhand von Karten und Profilen mit entsprechenden Gesteinsproben die regionale Bodenzusammensetzung (Geologie) erklĂ€rt.
Ebenfalls im Kloster Banz befindet sich die Orientalische Sammlung, die 1838 Herzog Max von Bayern von seiner Orientreise nach Ägypten und ins Heilige Land mitbrachte. In dem als Sommerresidenz fungierenden Kloster Banz ließ der Herzog einen Raum im orientalischen Stil einrichten, zu dem Vitrinen mit Schablonenmalereien und eine handgemalte Wandtapete mit Bildern der Reise gehörten. Teile dieser Originalausstattung können in der Ausstellung betrachtet werden. Anhand der Malereien und der Mitbringsel des Herzogs, die eher einem KuriositĂ€tenkabinett zuzuordnen sind, kann der Reiseweg des Herzogs gut nachvollzogen werden.
Gezeigt wird auch der Stein von Dendur, ein ca. 125 kg schwerer Stein, der mit Hieroglyphen versehen ist und den Abschlussstein eines Tempels bildet, welcher sich in Metropolitan Museum in New York befindet. Möglicherweise wird dieser Stein bald durch eine Kopie ersetzt werden, da das Metropolitan-Museum zur VervollstÀndigung des Tempels das Original anstrebt.

 

Veranstaltungskalender:

 

 

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