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Neues Schloss Bayreuth

Kasdawas-Geschichte | Das vorlaute Cembalo

Ludwigstraße 21
95444 Bayreuth

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÷ffnungszeiten:

April-September:
täglich von 9.00-18.00 Uhr

Oktober-März:
täglich von 10.00-16.00 Uhr

Der Hofgarten Bayreuth ist ganzjährig zugänglich.

Beschreibung:

Nachdem das Alte Schloss abgebrannt war, lie√ü Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1753 das Neue Schloss als Stadtresidenz im Stil des ‚ÄěBayreuther Rokoko‚Äú auf dem Gel√§nde des ehemaligen Lustgartens errichten. Die bereits bestehenden Bauten wurden in die von Joseph Saint-Pierre entworfene Architektur des Neuen Schlosses mit einbezogen, so z. B. die reformierte Kirche, aus der der hervorspringende Mittelbau mit Treppenhaus und Festsaal entstand. Nach 1759 kam zur Anlage des Neuen Schlosses der Italienische Bau hinzu, den Markgraf Friedrich f√ľr seine zweite Ehefrau, Sophie Karoline von Braunschweig-Wolfenb√ľttel, in Auftrag gab. Der Italienische Bau war urspr√ľnglich ein freistehendes Geb√§ude, wurde aber sp√§ter mit dem S√ľdfl√ľgel des Neuen Schlosses verbunden. Weitere bauliche Ver√§nderungen am Neuen Schloss erfolgten nach der Eingliederung Bayreuths in das K√∂nigreich Bayern 1810. Zum Gel√§nde des Neuen Schlosses geh√∂rt auch der Hofgarten, der 1789 zum Landschaftsgarten umgestaltet wurde.
Die Gestaltung der Innenr√§ume geht zum Teil auf Angaben der Markgr√§fin Wilhelmine zur√ľck. Sie entwarf beispielsweise das Spiegelscherbenkabinett und das Alte Musikzimmer mit Pastellbildnissen von S√§ngern, Schauspielern und T√§nzern. Orientalisch mutet das Palmenzimmer an, das mit seiner Nussholzvert√§felung charakteristisch f√ľr das Bayreuther Rokoko ist. Das Spalierzimmer erweckt die Illusion eines offenen Gartenpavillons, w√§hrend im Salon die Golddecke beeindruckt.
√Ėffentlich zug√§nglich ist das Neue Schluss erst seit dem Ersten Weltkrieg, damals allerdings nur die R√§ume des ersten Obergeschosses. Seit 1932 kann auch die Gartenwohnung im Erdgeschoss besucht werden.
Heute befinden sich im Erdgeschoss des Neuen Schlosses die Ausstellung ‚ÄěDas Bayreuth der Markgr√§fin Wilhelmine‚Äú und die ‚ÄěBayreuther Fayencen-Sammlung Rummel‚Äú, welche die Produktion der Bayreuther Manufaktur von ihren Anf√§ngen bis 1788 zeigt. Ebenso wird die Kunstschreiner-Werkstatt der Br√ľder Johann Friedrich und Heinrich Wilhelm Spindler aus dem 18. Jahrhundert gezeigt, welche nach dem Tod von Markgraf Friedrich am Hofe Friedrichs des Gro√üen t√§tig waren. In den Galerier√§umen als Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgem√§ldesammlungen sind niederl√§ndische und deutsche Gem√§lde aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt.

 

Veranstaltungskalender:

 

 

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